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  • Israel & Jordanien Reise: Menschen & Kulturkreise in der Länder der Bibel

    Reise

    Israel & Jordanien Reise - 24 Tage
    Menschen & Kulturkreise in der Länder der Bibel

    Die Israel und Jordanien Reise zeigt

    • Jerusalem – Heilige Stadt dreier Weltreligionen
    • Tel Aviv – die moderne Metropole am Mittelmeer
    • Totes Meer – das einzigartige Salzmeer der Welt
    • Petra – die Felsenstadt der Nabatäer in Jordanien
    banner Israel Studienreisen

    Reiseroute

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    Programm

    1. Tag: Aufbruch ins Heilige Land

    Tel Aviv

    • Flug von Frankfurt nach Tel Aviv

    Mit dem Flug nach Tel Aviv beginnt Ihre Israel & Jordanien Reise; nach der Landung bringt Sie der Transfer direkt ins Hotel der lebensfrohen Mittelmeermetropole.

    2. Tag: Zwischen Bauhaus und Basar

    Tel Aviv und Jaffa

    • Weiße Stadt
    • HaTachana
    • Karmel-Markt
    • Altstadt von Jaffa
    Architektur der Moderne

    Die Weiße Stadt verdankt ihr Gesicht jüdischen Architekten, die in den dreißiger Jahren vor allem aus Deutschland nach Tel Aviv kamen und die Ideen des Bauhauses mitbrachten (Unesco Weltkulturerbe). Klare Linien, geschwungene Balkone und helle Fassaden prägen ganze Straßenzüge und verleihen der jungen Stadt eine erstaunlich einheitliche Eleganz. Beim Spaziergang über den Rothschild-Boulevard erzählen liebevoll restaurierte Häuser von einer Epoche, in der europäische Avantgarde und mediterranes Licht zueinanderfanden.

    Vom Bahnhof zum Szeneviertel

    Auf dem Gelände des einstigen Bahnhofs der Strecke Jaffa–Jerusalem ist mit HaTachana ein charmantes Ausgehviertel entstanden. Osmanische Gebäude, alte Lagerhallen und historische Waggons beherbergen heute Ateliers, Boutiquen und Cafés. Am Wochenende beleben Märkte und Straßenmusiker das Gelände und machen den alten Bahnhof zu einem Treffpunkt für die ganze Stadt. Zwischen nostalgischem Ambiente und modernem Design zeigt sich hier, wie unbekümmert Tel Aviv Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

    Ein Fest für die Sinne

    Auf dem Karmel-Markt stapeln sich Granatäpfel, Gewürzberge, frisch gebackenes Pitabrot und orientalisches Naschwerk. Händler preisen lautstark ihre Ware an, es duftet nach Zatar, Kaffee und gegrilltem Gemüse. Kosten Sie sich durch die levantinische Küche und beobachten Sie, wie sich Alteingesessene und junge Städter zwischen den Ständen begegnen – Tel Aviv von seiner sinnlichsten Seite.

    Hafenstadt mit Mythos

    Die Altstadt von Jaffa blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte als Hafen zurück; schon die griechische Sage ließ hier Andromeda an den Felsen schmieden. Verwinkelte Gassen aus honigfarbenem Stein führen zu Künstlerateliers, zur St.-Peter-Kirche und zu Aussichtspunkten mit Blick auf die Skyline Tel Avivs. Auf dem Flohmarkt verbinden sich orientalischer Trödel, Antiquitäten und szenige Cafés zu einer ganz eigenen Atmosphäre.

    3. Tag: Kunst, Geschichte und Meeresbrise

    Tel Aviv

    • Kunstmuseum Tel Aviv
    • ANU-Museum
    • Freizeit
    Moderne unter kühnem Dach

    Das Kunstmuseum Tel Aviv vereint israelische Gegenwartskunst mit Werken europäischer Meister vom Impressionismus bis zur klassischen Moderne. Allein der skulpturale Neubau mit seinem lichtdurchfluteten Atrium lohnt den Besuch. Die Sammlung spiegelt das Selbstverständnis einer jungen Nation wider, die sich über Kunst immer wieder neu befragt und erfindet.

    Eine Weltreise durch die Diaspora

    Das ANU-Museum auf dem Universitätscampus erzählt die Geschichte des jüdischen Volkes über alle Kontinente hinweg. Multimediale Installationen, Modelle berühmter Synagogen und persönliche Lebensgeschichten machen begreifbar, wie vielfältig jüdische Identität gelebt wurde und wird – von Bagdad über Marrakesch bis New York. Ein bewegender Schlüssel zum Verständnis des heutigen Israel.

    Anschließend bleibt Zeit, die Strandpromenade entlangzuschlendern, im Mittelmeer zu baden oder in einem Café das entspannte Lebensgefühl der Stadt aufzusaugen. Vielleicht zieht es Sie auch nach Neve Tzedek, das älteste Viertel außerhalb Jaffas.

    4. Tag: Von Harmagedon zu den Gärten der Bahai

    Jesreelebene, Karmel und Haifa

    • Tel Meggido
    • Nahal Mearot
    • Bahai-Gärten in Haifa
    Hügel der Schlachten

    Über zwanzig Siedlungsschichten türmen sich im Tel Megiddo übereinander (Unesco Weltkulturerbe) – kanaanäische Tempel, mächtige Stadttore und ein unterirdischer Wassertunnel aus biblischer Zeit. Die strategische Lage an der alten Handelsroute zwischen Ägypten und Mesopotamien machte den Ort so umkämpft, dass die Offenbarung des Johannes hier, in „Harmagedon", die letzte Schlacht der Menschheit verortete. Vom Hügel schweift der Blick weit über die fruchtbare Jesreelebene.

    Wiege der Menschheit am Karmel

    In den Höhlen von Nahal Mearot (Unesco Weltkulturerbe) lebten über Hunderttausende von Jahren Frühmenschen; Neandertaler und moderner Mensch existierten hier zeitweise nebeneinander. Ausgrabungen, anschauliche Rekonstruktionen und der Blick aus den Felsgrotten auf die Küstenebene lassen erahnen, warum diese Landschaft schon in der Steinzeit ein begehrter Lebensraum war.

    Terrassen der Vollkommenheit

    Wie ein grüner Wasserfall ziehen sich die Bahai-Gärten (Unesco Weltkulturerbe) den Hang des Karmel hinab. Penibel gepflegte Terrassen rahmen den goldglänzenden Schrein des Bab, eines Wegbereiters der Bahai-Religion, deren geistiges Weltzentrum Haifa ist. Von der obersten Terrasse öffnet sich ein herrliches Panorama über die Stadt, den Hafen und die weit geschwungene Bucht. Die Gärtner pflegen die Anlage als Ausdruck ihres Glaubens, bei dem Schönheit und Ordnung als Spiegel göttlicher Harmonie gelten.

    5. Tag: Kreuzfahrergewölbe und Kreidefelsen

    Westgaliläa

    • Akko
    • Rosh Hanikra
    • Fahrt zum See Genezareth
    Unter den Gassen die Ritterstadt

    In Akko (Unesco Weltkulturerbe) verbirgt sich unter der osmanischen Altstadt eine nahezu vollständig erhaltene Kreuzfahrerstadt. Gewaltige Säle des Johanniterordens, ein geheimer Fluchttunnel und die Reste des Pilgerhospizes versetzen Besucher in die Zeit, als hier das Zentrum des Kreuzfahrerreiches lag. Oben locken der quirlige Basar, die Ahmed-al-Jazzar-Moschee, alte Karawansereien und der Fischerhafen, in dem die Zeit stillzustehen scheint.

    Wo das Meer den Fels formt

    An der Grenze zum Libanon hat die Brandung in die weißen Kreidefelsen von Rosh Hanikra ein Labyrinth aus Grotten gewaschen. Eine kurze Seilbahnfahrt führt hinab zu den Höhlen, in denen das Wasser je nach Licht türkis, smaragdgrün oder tiefblau leuchtet und donnernd gegen den Fels schlägt – ein Naturschauspiel von eindringlicher Schönheit. Reste einer alten Bahntrasse erinnern daran, dass hier einst Züge zwischen Haifa und Beirut verkehrten.

    Am Abend erreichen wir unser Kibbuzhotel am See Genezareth, das für die kommenden Nächte zum Ausgangspunkt unserer Entdeckungen in Galiläa und auf dem Golan wird.

    6. Tag: Mystik, Gastfreundschaft und heiße Quellen

    Obergaliläa

    • Safed
    • Zu Gast bei einer Drusenfamilie in Mghar
    • Hammat Gader
    Stadt der Kabbala

    Hoch in den Bergen Galiläas liegt Safed, seit dem Mittelalter ein Zentrum der jüdischen Mystik. In den verwinkelten Gassen mit ihren blau gestrichenen Türen reihen sich jahrhundertealte Synagogen, in denen bedeutende Kabbalisten lehrten, an die Galerien und Werkstätten eines lebendigen Künstlerviertels. Die klare Bergluft und das besondere Licht verleihen der Stadt eine beinahe entrückte Stimmung. In den Werkstätten entstehen Kalligrafien und Schmuckstücke, die die mystische Tradition der Stadt aufgreifen.

    Zu Gast bei den Drusen

    Im Bergdorf Mghar empfängt uns eine Drusenfamilie zu Gespräch und landestypischer Küche. Bei gefüllten Weinblättern, frischem Fladenbrot und süßem Tee erfahren wir aus erster Hand, wie diese verschwiegene Religionsgemeinschaft lebt, was ihren Glauben ausmacht und wie sie ihren Platz in der israelischen Gesellschaft gefunden hat – eine Begegnung, die lange nachklingt.

    Baden wie die Römer

    Zum Ausklang locken die heißen Quellen von Hammat Gader im Jarmuktal. Schon in der Antike schätzten Kurgäste das mineralreiche Thermalwasser; Ruinen ausgedehnter römischer Badeanlagen zeugen von dieser Tradition. Heute lädt das warme Wasser dazu ein, die Eindrücke des Tages wohlig nachwirken zu lassen.

    7. Tag: Auf den Spuren des Neuen Testaments

    See Genezareth

    • Kafarnaum
    • Tabgha
    • Berg der Seligpreisungen
    • Bootsfahrt und Petrusfisch
    • Magdala
    Die Stadt Jesu

    Kafarnaum war nach dem Zeugnis der Evangelien der Wohnort des Petrus und Mittelpunkt des Wirkens Jesu am See. Über den Fundamenten des Petrushauses schwebt heute eine moderne Kirche, daneben erheben sich die kunstvoll verzierten Ruinen einer antiken Synagoge aus weißem Kalkstein. Kaum ein anderer Ort führt so unmittelbar hinein in die Welt des Neuen Testaments. Ein Rundgang über das Ausgrabungsgelände führt an schwarzen Basaltmauern einfacher Wohnhäuser vorbei, die vom Alltag der Fischerfamilien erzählen.

    Das Wunder der Brotvermehrung

    In Tabgha erinnert die Brotvermehrungskirche an die Speisung der Fünftausend. Ihr byzantinisches Bodenmosaik mit Broten und Fischen gehört zu den anrührendsten Bildzeugnissen des frühen Christentums; Flamingos, Lotosblüten und Wasservögel umrahmen die schlichte, weltbekannte Szene. Direkt am Ufer erinnert zudem die Primatskapelle an die Begegnung des Auferstandenen mit Petrus.

    Ort der Bergpredigt

    Sanft erhebt sich der Berg der Seligpreisungen über dem Nordufer. Zwischen blühenden Gärten steht eine achteckige Kirche, deren Form an die acht Seligpreisungen der Bergpredigt erinnert. Der stille Blick über das Wasser lässt nachempfinden, warum sich hier Menschenmengen versammelten, um zuzuhören.

    Mit dem Boot über den See

    Bei einer Bootsfahrt gleiten wir über den See, auf dem einst die Fischer von Galiläa ihre Netze auswarfen; Weite, Licht und Stille machen die Fahrt zu einem besinnlichen Erlebnis. Zum Mittagessen wird traditionell der Petrusfisch serviert – frisch zubereitet und benannt nach der biblischen Erzählung vom Fisch mit der Münze im Maul.

    Heimat der Maria Magdalena

    In Magdala legten Archäologen eine Synagoge aus der Zeit Jesu frei, darin den rätselhaften Magdala-Stein mit einer der ältesten bekannten Darstellungen des Jerusalemer Tempels. Zwischen den Grundmauern des antiken Fischerortes wird greifbar, wie das dörfliche Leben am See vor zwei Jahrtausenden ausgesehen haben mag.

    8. Tag: Hochland zwischen Vulkanen und Reben

    Golan

    • Hulatal
    • Banias
    • Weinprobe bei einem Winzer
    • Golan-Museum in Katzrin
    • Mount Bental
    Rastplatz der Zugvögel

    Das Hulatal ist eine wiedervernässte Sumpflandschaft und eine Drehscheibe des Vogelzugs zwischen Europa und Afrika. Kraniche, Pelikane und Reiher rasten hier zu Tausenden; von Wegen und Beobachtungsständen aus lässt sich das Schauspiel aus nächster Nähe verfolgen – ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen.

    Quellheiligtum des Pan

    Am Fuß des Hermon entspringt in Banias einer der Quellflüsse des Jordan. Griechen weihten die Grotte über der Quelle dem Hirtengott Pan, später entstand hier die Stadt Caesarea Philippi, in der Petrus dem Evangelium zufolge sein Messiasbekenntnis ablegte. Nischen im Fels, Tempelreste und das Rauschen des Wassers verweben Mythologie, Bibel und Natur.

    Wein vom Vulkanboden

    Bei einem Winzer auf dem Golan probieren wir Weine, die auf mineralischen Vulkanböden in kühlen Höhenlagen reifen. Frische Nächte und sonnige Tage verleihen ihnen Charakter; bei der Verkostung erzählt der Hausherr, wie sich das Hochland zu einer angesehenen Weinregion entwickelt hat.

    Talmudische Dörfer im Museum

    Das Golan-Museum in Katzrin präsentiert Funde aus der wechselvollen Geschichte des Hochlands, darunter eindrucksvolle Zeugnisse aus Gamla, jener Felsenfestung, die im jüdischen Aufstand gegen Rom unterging. Rekonstruktionen und Alltagsgegenstände lassen das Leben der talmudischen Dörfer wieder lebendig werden.

    Blick vom Vulkankrater

    Vom erloschenen Vulkan Mount Bental reicht die Aussicht über den Hermon, die Golanhöhen und weit nach Syrien hinein. Alte Bunkeranlagen und Schützengräben erinnern daran, dass dieser stille Aussichtspunkt einst heftig umkämpft war – Landschaft und Zeitgeschichte begegnen sich hier auf eindrückliche Weise.

    9. Tag: Klippen, Mosaiken und die Stadt der Verkündigung

    Untergaliläa

    • Mount Arbel
    • Zippori
    • Kana
    • Nazareth
    Steilwand über dem See

    Nahezu senkrecht stürzt die Felswand des Mount Arbel zum See Genezareth ab. Der kurze Weg auf das Gipfelplateau belohnt mit einem der schönsten Ausblicke Galiläas: tief unten das blaue Wasser, gegenüber die Golanhöhen, am Horizont der schneebedeckte Hermon. In den Höhlen der Steilwand suchten einst jüdische Aufständische Zuflucht.

    Die Mona Lisa von Galiläa

    Zippori war in römischer Zeit eine glanzvolle Provinzhauptstadt. Prachtvolle Mosaikböden schmücken die Ruinen, allen voran jenes zarte Frauenbildnis, das als „Mona Lisa von Galiläa" Berühmtheit erlangte. Kolonnadenstraßen, ein Theater und ein ausgeklügeltes Wassersystem zeigen, mit welchem Selbstbewusstsein sich hier städtische Kultur entfaltete – in Sichtweite des Ortes, an dem Jesus aufwuchs.

    Wasser wird zu Wein

    In Kana verehren Christen den Schauplatz des ersten Wunders Jesu, der Verwandlung von Wasser in Wein während einer Hochzeit. Die Hochzeitskirche der Franziskaner birgt in ihrer Krypta ein steinernes Gefäß, das an die Erzählung erinnert; manche Paare erneuern an diesem Ort ihr Eheversprechen.

    Stadt der Verkündigung

    In Nazareth wölbt sich die moderne Verkündigungsbasilika über die Grotte, in der der Engel Maria die Geburt Jesu verheißen haben soll. Marienbilder aus aller Welt schmücken Kirche und Innenhof und machen das Gotteshaus zu einem Spiegel der Weltkirche. Ein Bummel durch die Altstadtgassen mit ihrem orientalischen Markt rundet den Besuch ab.

    10. Tag: Vom Berg der Verklärung an den Jordan

    Jordantal und Jerusalem

    • Berg Tabor
    • Beit Shean
    • Taufstelle Kasr el Yahud
    • Weiterfahrt nach Jerusalem
    Der Berg der Verklärung

    Kegelförmig ragt der Berg Tabor aus der Ebene; die christliche Tradition verortet hier die Verklärung Jesu. Schon im Alten Testament spielt der markante Berg eine bedeutende Rolle. Auf dem Gipfel erhebt sich die Verklärungsbasilika mit goldschimmernden Mosaiken, umgeben von den Resten byzantinischer Klöster. Die Rundsicht über Untergaliläa gehört zu den stillen Höhepunkten dieser Tage.

    Pompeji des Nahen Ostens

    Die Ruinen von Beit Shean zählen zu den großartigsten Zeugnissen römisch-byzantinischer Stadtkultur im Land. Ein Erdbeben begrub die Metropole im achten Jahrhundert und konservierte Kolonnadenstraßen, Thermen, Mosaiken und ein glänzend erhaltenes Theater. Beim Gang über das antike Pflaster und beim Blick vom Siedlungshügel entsteht das Bild einer selbstbewussten Stadt, die einst zum Bund der Dekapolis gehörte. Am Fuß des Theaters vermitteln umgestürzte Säulen die Wucht des Bebens, das die Stadt zu Fall brachte.

    An der Taufstelle Jesu

    Bei Kasr el Yahud am Jordan taufte Johannes der Täufer nach alter Überlieferung Jesus von Nazareth. Pilger aus aller Welt steigen hier in weißen Gewändern in den Fluss, um ihre Taufe zu erneuern. Das schmale, von Tamarisken gesäumte Gewässer an der Grenze zu Jordanien berührt gerade durch seine Schlichtheit.

    Am Nachmittag steigt die Straße aus dem Jordangraben hinauf nach Jerusalem – der erste Blick auf die Heilige Stadt ist ein Moment, den viele Reisende nie vergessen.

    11. Tag: Vom Ölberg zur Klagemauer

    Jerusalem

    • Mount Scopus und Ölberg
    • Dominus Flevit
    • Gethsemane
    • Zionsberg mit Abendmahlssaal und Davidsgrab
    • Sephardische Synagogen
    • Klagemauer und Klagemauertunnel
    Das große Panorama

    Vom Mount Scopus und vom Ölberg breitet sich Jerusalem wie eine steinerne Bühne aus: die goldene Kuppel des Felsendoms, Mauern, Türme und Kuppeln der Altstadt, davor uralte jüdische Gräberfelder. Dieser Blick ordnet alles, was wir in den kommenden Tagen erkunden – und stimmt ein auf die besondere Aura dieser Stadt.

    Die Träne aus Stein

    Die kleine Kapelle Dominus Flevit erinnert mit ihrer Tropfenform daran, dass Jesus beim Blick auf Jerusalem über die Stadt weinte. Durch das Fenster hinter dem Altar rahmt sich der Tempelberg wie ein Gemälde – einer der stimmungsvollsten Orte am Hang des Ölbergs.

    Im Garten der Ölbäume

    Uralte, knorrige Ölbäume prägen den Garten Gethsemane, in dem Jesus in der Nacht vor seiner Verhaftung betete. Die angrenzende Kirche der Nationen taucht mit ihren violetten Fenstern den Fels der Todesangst in dämmriges Licht und schafft einen Raum ergreifender Stille.

    Auf dem Zionsberg

    Auf dem Zionsberg liegen zwei Erinnerungsorte übereinander: der gotische Abendmahlssaal, in dem die Christenheit das letzte Mahl Jesu verortet, und darunter das seit dem Mittelalter verehrte Davidsgrab, ein bedeutender jüdischer Gebetsort. Kaum irgendwo zeigt sich die Verschränkung der Religionen so dicht wie in diesem einen Gebäude.

    Glanz des jüdischen Viertels

    Im wiederaufgebauten jüdischen Viertel besuchen wir die sephardischen Synagogen, deren älteste Teile bis in die osmanische Zeit zurückreichen. Die tiefer gelegten, schlichten Gebetsräume mit ihren kunstvollen Toraschreinen erzählen von den Juden Spaniens, die nach ihrer Vertreibung in Jerusalem eine neue Heimat fanden.

    Am Gebetsort des Judentums

    Die Klagemauer, einst Stützmauer des herodianischen Tempelbergs, ist der bedeutendste Gebetsort des Judentums. Zwischen die mächtigen Quader stecken Betende kleine Zettel mit ihren Wünschen und Bitten; das Ineinander von Gebet, Gesang und Alltag macht die Kraft dieses Ortes unmittelbar spürbar. Männer und Frauen beten in getrennten Bereichen, und viele Besucher hinterlassen selbst einen Zettel zwischen den uralten Steinen.

    Unter der Stadt hindurch

    Der Tunnel an der Klagemauer führt entlang der verborgenen Fortsetzung der Mauer tief unter das heutige Straßenniveau. Gewaltige Steinblöcke aus der Zeit Herodes des Großen, antike Zisternen und Straßenreste offenbaren, wie viele Schichten Jerusalems übereinanderliegen – eine faszinierende Wanderung durch die Zeit.

    12. Tag: Im Herzen der Altstadt

    Jerusalem-Altstadt

    • Tempelberg mit Felsendom und Al-Aksa
    • Via Dolorosa
    • Grabeskirche
    • Tower of David Museum
    • Rundgang auf der Stadtmauer
    Heiligtum dreier Religionen

    Auf dem Tempelberg erheben sich der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel und die Al-Aksa-Moschee, Heiligtümer des Islam über dem Areal des einstigen jüdischen Tempels. Die leuchtenden Fliesen des Felsendoms, die weiten Plätze und eleganten Arkaden lassen erahnen, warum dieser Ort Gläubige dreier Religionen seit Jahrhunderten bewegt – und bis heute die Gemüter der Welt beschäftigt.

    Der Weg des Kreuzes

    Die Via Dolorosa folgt dem überlieferten Leidensweg Jesu von der Verurteilung bis zur Grablegung. Vierzehn Stationen säumen den Weg durch Gassen und Basare; zwischen Händlern, Pilgern und Alltagslärm entsteht jene eigentümliche Mischung aus Andacht und orientalischem Leben, die Jerusalem so unverwechselbar macht.

    Golgota und das leere Grab

    Die Grabeskirche umschließt die zentralen Stätten der Christenheit: den Golgotafelsen und die Grabkapelle, in der die Auferstehung verehrt wird. Sechs Konfessionen teilen sich das verschachtelte Gotteshaus, in dem Weihrauch, Kerzenschein und vielsprachige Gesänge eine dichte, ergreifende Atmosphäre schaffen. Der Salbungsstein am Eingang, byzantinische Kapellen und dunkle Krypten machen jeden Schritt zu einer Entdeckung. Seit Jahrhunderten öffnet und schließt übrigens eine muslimische Familie die schwere Kirchentür – ein bemerkenswertes Zeichen Jerusalemer Alltagsökumene.

    Geschichte in der Zitadelle

    Im Tower of David Museum in der Zitadelle am Jaffator entfaltet sich die Geschichte Jerusalems von den Kanaanäern bis in die Gegenwart. Modelle, Originalfunde und moderne Inszenierungen ordnen die vielen Epochen der Stadt; von den Zinnen bietet sich ein herrlicher Blick über Altstadt und Neustadt.

    Über den Dächern

    Beim Rundgang auf der Stadtmauer wandern wir auf den osmanischen Befestigungen hoch über den Gassen. Minarette, Kirchtürme, Kuppeln und versteckte Innenhöfe ziehen unter uns vorüber – eine ungewohnte, reizvolle Perspektive auf das dichte Häusermeer der vier Altstadtviertel.

    13. Tag: Schriftrollen, Fenster und Gedenken

    Jerusalem-Yad Vashem

    • Israel Nationalmuseum mit Qumranrollen
    • Chagall-Fenster
    • Yad Vashem
    • Fotostopp Knesset
    Die ältesten Bibelhandschriften

    Im Israel Nationalmuseum bewahrt der weiße Kuppelbau des Schreins des Buches die Schriftrollen vom Toten Meer, die ältesten erhaltenen Handschriften der Bibel. Daneben beeindrucken ein detailreiches Modell Jerusalems zur Zeit des Zweiten Tempels sowie herausragende archäologische Sammlungen und Judaica aus aller Welt – ein Haus, das die Geschichte des ganzen Landes bündelt.

    Zwölf Stämme aus Licht

    Die Chagall-Fenster in der Synagoge des Hadassah-Krankenhauses zeigen die zwölf Stämme Israels in leuchtenden Farben. Marc Chagall verwob biblische Symbole, Tiere und schwebende Gestalten zu einem Kosmos aus Licht, dessen Blau-, Rot- und Goldtöne den kleinen Andachtsraum in eine beinahe überirdische Stimmung tauchen. Als einzelne Scheiben im Krieg beschädigt wurden, erneuerte der Künstler sie eigenhändig – so sehr lag ihm dieses Werk am Herzen.

    Ort der Erinnerung

    Die Gedenkstätte Yad Vashem hält die Erinnerung an die sechs Millionen ermordeten Juden Europas wach. Der prismenförmige Museumsbau führt durch Dokumente, persönliche Gegenstände und Zeitzeugnisse; die Halle der Namen und das Denkmal für die Kinder gehören zu den bewegendsten Momenten dieser Reise. Ein Besuch, der still macht – und der zum Verständnis Israels unverzichtbar ist.

    Kurz halten wir an der Knesset, dem israelischen Parlament, vor dem eine große bronzene Menora Szenen aus der jüdischen Geschichte erzählt.

    14. Tag: Nach Bethlehem

    Bethlehem

    • Geburtskirche
    • Milchgrotte
    • Katharinenkirche
    • Zu Gast bei einer palästinensischen Familie
    • Banksy-Museum und Mauer
    Über der Geburtsgrotte

    Die Geburtskirche (Unesco Weltkulturerbe) gehört zu den ältesten durchgehend genutzten Kirchen der Christenheit. Gebeugt durch das niedrige „Tor der Demut“ betreten wir die Basilika mit ihren mächtigen Säulenreihen und freigelegten Goldmosaiken; in der Grotte darunter markiert ein silberner Stern die Stelle, an der die Geburt Jesu verehrt wird. Ein Ort, an dem Weihnachten das ganze Jahr gegenwärtig bleibt.

    Die Grotte der Milch

    Die nahe Milchgrotte verehren Christen wie Muslime als Zufluchtsort der Heiligen Familie vor der Flucht nach Ägypten. Der weiche, helle Fels gilt seit Jahrhunderten als Symbol mütterlichen Segens; still und intim bildet die Grotte einen wohltuenden Gegenpol zum Trubel rund um die Geburtskirche.

    Bei den Franziskanern

    Unmittelbar an die Basilika schließt die Katharinenkirche an, aus der die Mitternachtsmesse an Heiligabend in alle Welt übertragen wird. In den Grotten unter der Kirche wirkte der Kirchenvater Hieronymus, der hier die Bibel ins Lateinische übersetzte. Eine Statue des Gelehrten erinnert im stillen Kreuzgang an sein Lebenswerk.

    Zu Tisch in Bethlehem

    Beim Mittagessen mit einer palästinensischen Familie kommen wir bei Maqluba, Mezze und starkem Kaffee ins Gespräch über Alltag, Hoffnungen und Herausforderungen des Lebens in Bethlehem. Solche Begegnungen öffnen Perspektiven, die kein Reiseführer vermitteln kann.

    Kunst an der Mauer

    An der Sperranlage und im Banksy-Museum begegnen wir Street-Art, die den Nahostkonflikt kommentiert – ironisch, provozierend, nachdenklich. Die großformatigen Bilder auf dem Beton zählen zu den meistdiskutierten Kunstwerken der Gegenwart und regen dazu an, sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen.

    15. Tag: Schriftrollen, Felsenfestung, Salzmeer

    Judäische Wüste und Negev

    • Qumran
    • Masada
    • Totes Meer
    • Weiterfahrt nach Mitzpe Ramon
    Das Versteck der Schriftrollen

    In den Höhlen von Qumran entdeckten Beduinen die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Die Ruinen der Siedlung, in der wohl die Gemeinschaft der Essener lebte, erzählen mit Ritualbädern und Schreibstube von einer asketischen Gemeinde, die ihre kostbare Bibliothek vor den Römern in der Wüste verbarg. Ein Film und ein kleines Museum führen in die Gedankenwelt der Gemeinschaft ein.

    Herodes' Festung über dem Abgrund

    Auf einem isolierten Felsplateau hoch über dem Toten Meer thront Masada (Unesco Weltkulturerbe). Mit der Seilbahn schweben wir hinauf zu den Palästen Herodes des Großen, zu Thermen, Vorratslagern und raffinierten Zisternen. Untrennbar verbunden ist der Ort mit dem Schicksal der jüdischen Aufständischen, die sich hier der römischen Belagerung bis zuletzt widersetzten; die Rampe der Legionäre ist noch heute zu erkennen. Im Westpalast haben sich farbige Mosaikböden erhalten, die vom erlesenen Geschmack des Bauherrn zeugen. Der Blick über Wüste und Salzmeer ist schlicht überwältigend.

    Schweben im Salzwasser

    Am Toten Meer, dem tiefstgelegenen Ort der Erde, trägt das extrem salzhaltige Wasser jeden Badenden wie von selbst. Mineralien und Schlamm gelten seit der Antike als wohltuend; das Gefühl, schwerelos auf dem Wasser zu liegen und dabei zu den Bergen Moabs hinüberzublicken, vergisst niemand so schnell.

    Am Abend erreichen wir Mitzpe Ramon am Rand des großen Erosionskraters und übernachten mitten in der Stille des Negev.

    16. Tag: Fahrt durch die Wüste und Freizeit

    Eilat

    • Fahrt durch die Negev-Wüste
    • Zeit zur freien Verfügung

    Auf der Fahrt durch den Negev erreichen wir Eilat am Roten Meer; der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

    17. Tag: Freizeit am Roten Meer

    Eilat

    • Freizeit in Eilat

    Der Tag in Eilat steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können den Pool genießen, zu einer der schönen Strände gehen oder einen Schnorchelausflug zu den Korallenriffen des Roten Meeres unternehmen.

    18. Tag: Willkommen in Jordanien

    Wadi Rum

    • Grenzübertritt
    • Jeeptour durch das Wadi Rum
    • Sternenhimmel und Beduinencamp
    Über die Grenze

    Nach dem Grenzübertritt bei Aqaba beginnt der jordanische Teil der Israel Jordanien Reise – und mit ihm ein Wechsel der Welten: Auf Städte und heilige Stätten folgen nun Wüstenweiten und die Traditionen der Beduinen.

    Mit dem Jeep durch das Tal des Mondes

    Im Wadi Rum (Unesco Weltkulturerbe) erkunden wir auf einer Jeeptour eine Wüstenlandschaft von überwältigender Wucht: himmelhohe Sandsteinmassive, geschwungene Dünen, natürliche Felsbrücken und enge Schluchten. Jahrtausendealte Inschriften und Felszeichnungen erzählen von Karawanen und Nomaden; Lawrence von Arabien machte diese Kulisse weltberühmt. Wenn die tief stehende Sonne den Sand glutrot färbt, versteht jeder, warum die Beduinen dieses Tal ehrfürchtig das „Tal des Mondes“ nennen.

    Nacht unter tausend Sternen

    Im Beduinencamp erwarten uns Tee am Feuer, ein traditionell im Wüstenboden gegartes Abendessen und Gastfreundschaft nach alter Sitte. Fernab jeder Lichtquelle spannt sich später ein atemberaubend klarer Sternenhimmel über das Lager – beim Stargazing zeigt sich die Milchstraße in seltener Brillanz. Der Duft von Kardamomkaffee, leise Musik und Geschichten aus dem Leben der Wüstenbewohner runden den Abend stimmungsvoll ab.

    19. Tag: Die Felsenstadt der Nabatäer

    Petra

    • Gang durch den Siq
    • Schatzhaus
    • Gräber und Bauten der Nabatäer
    Durch die Schlucht

    Der Siq, eine stellenweise nur wenige Meter breite Felsschlucht, bildet den dramatischen Zugang nach Petra (Unesco Weltkulturerbe). Zwischen den steil aufragenden, farbig geäderten Wänden verlaufen antike Wasserkanäle und Votivnischen; mit jedem Schritt wächst die Spannung auf das, was am Ende des Weges wartet.

    Der große Auftritt

    Wie ein Theatervorhang öffnet sich der Fels und gibt den Blick auf das Schatzhaus frei – die vollendet aus dem rosaroten Sandstein gemeißelte Fassade Al Khazneh. Säulen, Giebel und Figurenschmuck verraten den Einfluss hellenistischer Baukunst; im Wechsel des Tageslichts scheint der Stein von innen zu glühen. Kaum ein Bauwerk der Antike entfaltet eine derart unmittelbare Wirkung auf seine Betrachter.

    Stadt der Gräber

    Jenseits des Schatzhauses entfaltet sich die ganze Stadt der Nabatäer: die Königsgräber mit ihren verwitterten Prachtfassaden, das in den Fels geschlagene Theater, Tempel und die lange Säulenstraße. Das Handelsvolk leitete Wasser durch ausgeklügelte Kanäle mitten in die Wüstenstadt und häufte mit seinen Weihrauchkarawanen legendären Reichtum an. Vom Hang vor den Königsgräbern überblickt man das gesamte Tal der einstigen Handelsmetropole.

    20. Tag: Petra abseits der Hauptwege

    Petra-Ad Deir

    • Aufstieg zum Kloster Ad-Deir
    • Verborgene Winkel der Felsenstadt
    Das Kloster in den Bergen

    Über einen in den Fels gehauenen Stufenweg steigen wir hinauf zum Kloster Ad-Deir, der größten Fassade Petras. Oben angekommen, steht man einem Monument gegenüber, dessen schiere Größe sprachlos macht; vom nahen Aussichtspunkt reicht der Blick weit über zerklüftetes Bergland bis zum Wadi Araba. Der Aufstieg selbst, vorbei an Verkaufsständen der Beduinen und stillen Felsnischen, ist ein Erlebnis für sich.

    Verborgene Winkel

    Am zweiten Tag bleibt Zeit für stillere Pfade: das Wadi Farasa mit dem Löwenmonument und der Soldatengruft, den Aufstieg zum Opferplatz mit seinen weiten Panoramen oder das kleine Museum mit Zeugnissen nabatäischer Alltagskultur. So zeigt Petra Gesichter, die vielen Besuchern verborgen bleiben – und verwandelt sich von der Kulisse in eine lebendige Stadt. Alternativ bleibt Muße, das Schatzhaus im wechselnden Licht noch einmal ganz in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

    21. Tag: Kreuzritterburg und schwereloses Baden

    Kerak und Totes Meer

    • Burg Kerak
    • Baden im Toten Meer
    Bollwerk der Kreuzritter

    Die Burg Kerak, die größte Festungsanlage aus der Zeit der Kreuzzüge, wacht auf einem Bergsporn über der alten Königsstraße. Durch dunkle Gewölbegänge, Rittersäle, Küchen und Kasematten tasten wir uns durch mehrere Stockwerke Festungsgeschichte; die Mamluken bauten die Anlage später weiter aus. Von den Mauern öffnet sich ein weiter Blick über die Schluchten des jordanischen Berglands.

    Salz auf der Haut

    Am Nachmittag heißt es: treiben lassen. Beim Baden im Toten Meer trägt das Wasser den Körper mühelos, mineralhaltiger Schlamm verwöhnt die Haut, und über dem Salzmeer glitzert das Licht – Wellness, wie sie nur die Natur bereithält. Der Blick hinüber zu den Bergen Judäas schließt gedanklich den Kreis zur ersten Etappe der Reise.

    22. Tag: Mosaiken und Schlösser der Wüste

    Madaba, Ostwüste und Amman

    • Mosaike von Madaba
    • Qasr Amra
    • Qasr Kharana
    Die älteste Landkarte des Heiligen Landes

    In der Georgskirche von Madaba bedeckt ein byzantinisches Mosaik den Boden: eine kartografische Darstellung des Heiligen Landes mit Jerusalem im Zentrum, mit Jordantal, Totem Meer und Nildelta. Weitere Kirchen und Häuser der „Stadt der Mosaike“ bergen kunstvolle Bildteppiche aus Stein mit Jagdszenen, Ranken und Tieren. Mit etwas Muße lassen sich auf der Karte Orte wiederentdecken, die wir auf dieser Reise selbst besucht haben.

    Fresken im Badeschloss

    Das Wüstenschloss Qasr Amra (Unesco Weltkulturerbe) diente den Umayyaden im achten Jahrhundert als Bade- und Lustschloss. Seine Innenräume überziehen erstaunlich weltliche Fresken: Jagdszenen, Musikanten, Badende und eine der ältesten erhaltenen Himmelsdarstellungen auf einer Kuppel – ein einzigartiges Fenster in die frühislamische Hofkultur.

    Rätsel in der Steinwüste

    Wuchtig und beinahe fensterlos erhebt sich Qasr Kharana aus der Ebene. Ob Karawanserei, Versammlungsort oder Residenz – die Funktion des quadratischen Baus gibt bis heute Rätsel auf. Um den Innenhof gruppieren sich Dutzende Räume mit feinen Stuckdetails, die den Charme früher islamischer Baukunst offenbaren. Die Fahrt durch die weite Basaltwüste dorthin ist ein Erlebnis von karger, meditativer Schönheit.

    23. Tag: Saladins Burg und die Stadt der Säulen

    Nordjordanien

    • Burg Ajloun
    • Jerash
    Wehrburg über den Olivenhainen

    Die Ajloun-Burg (Qala'at Al-Rabad) ließ ein General Saladins auf einem Bergkegel errichten, um das Umland gegen die Kreuzfahrer zu sichern. Türme, Wehrgänge und verschachtelte Gewölbe sind gut erhalten; von den Zinnen schweift der Blick über bewaldete Hügel und silbrige Olivenhaine bis hinab ins Jordantal. Ein kleines Museum in den Burgräumen zeigt Funde aus der Umgebung, von islamischen Keramiken bis zu Werkzeugen des Mittelalters.

    Rom im Orient

    Jerash gehört zu den am besten erhaltenen römischen Städten des Ostens. Durch den Hadriansbogen betreten wir eine Welt aus Säulenstraßen, in deren Pflaster sich noch die Spuren antiker Wagenräder abzeichnen, aus Tempeln für Zeus und Artemis, Theatern mit verblüffender Akustik und dem einzigartigen ovalen Forum mit seinem eleganten Säulenkranz. Thermen, Brunnenanlagen und byzantinische Kirchenmosaike vervollständigen das Bild einer Metropole der Dekapolis, die unter römischer Herrschaft aufblühte. Ein Spaziergang durch Jerash ist eine Zeitreise mitten hinein in den Alltag der Antike – ein würdiger Schlusspunkt des Besichtigungsprogramms.

    24. Tag: Auf Wiedersehen

    Amman

    • Flug von Amman nach Frankfurt

    Nach dem Transfer zum Flughafen von Amman bringt Sie der Tagesflug zurück nach Frankfurt. Mit einem Koffer voller unvergesslicher Eindrücke verabschieden wir uns – bis zur nächsten Reise!

    Leistungen

    Im Reisepreis dieser Israel Reise und Jordanienreise sind enthalten:
    Int. Flüge, Gebühren, Transfer und Transporte
    • Flug Frankfurt – Amman- Frankfurt mit Royal Jordanian
    • Flug Amman – Tel Aviv mit Royal Jordanian
    • Flughafensteuern Deutschland
    • Flughafensteuern Israel
    • Flughafensteuern Jordanien
    • Kerosinszuschlag Stand 15.04.2025
    • Transfers vom Flughafen zum Hotel und zurück
    • Bus für sämtliche Ausflüge
    Übernachtungen und Verpflegung
    • Übernachtungen in Jerusalem
    • Übernachtungen in Tel Aviv
    • Übernachtunge in Tiberias oder Nazareth
    • Übernachtung in einen Kibbuz
    • Übernachtungen in Petra
    • Übernachtungen in Amman
    • alle Übernachtungen mit Frühstück
    • 7 Abendessen
    Programme und Ausflüge
    • Alle Eintrittsgelder und Besichtigungen der Israelrundreise sind im Reisepreis inklusive.
    • Alle Eintrittsgelder und Besichtigungen der Jordanienrundreise sind im Reisepreis inklusive.
    • Alle Ausflüge lt. Programm sind inklusive.
    • Pferderitt in Petra ist inklusive..
    Reiseleitung – Ihr Begleiter vor Ort
    • BCT Studienreiseleiter

    • Auslandskrankenversicherung

    • Informationspaket und Reiseliteratur

      Änderungen vorbehalten

    Termine & Preise

    Termine 2026
    Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
    2697232So, 11. Okt – Di, 3. Nov 202624 TLH/OS- freie Plätze

    Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): €

    Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
    Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
    Änderungen vorbehalten

    Für weitere Fragen zu unseren Israelreisen und Jordanienreisen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.



    Anreise zum Flughafen Frankfurt
    Für die Anreise zum Flughafen in Frankfurt bietet Ihnen die BCT kostengünstige Möglichkeiten: Die Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der deutschen Bahn für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro. Anschlußflüge nach Frankfurt hin- und zurück kosten 199 Euro.
    Anreise ab der Schweiz oder Österreich
    Anschlussflüge nach Frankfurt hin- und zurück kosten 199 Euro ab Österreich oder der Schweiz für alle Direktflüge nach Frankfurt. Für Teilnehmer aus Österreich besteht alternativ die Möglichkeit die Reise mit Austrian Airlines oder Royal Jordanien direkt ab Wien zu machen. Möglichkeiten und eventuelle Mehrkosten für Flug ab Wien oder Schweiz bitte bei der BCT-Touristik anfragen
    Information zur Einreise
    Visum
    • Für die Einreise nach Israel, Palästina und Jordanien benötigen Sie einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss.
    • Schweizer, Österreicher, Deutsche und EU-Bürger benötigen kein Visum.
    • Nur deutsche Staatsbürger die vor 1928 geboren sind, benötigen für die Einreise nach Israel ein Visum (Stand 2025 alle deutschen Teilnehmer die älter als 96 Jahre sind).
    • Das Visum für Jordanien wird bei der Einreise erteilt und kostet 40 Jordanische Dinar (ca. 51 Euro) pro Person.
    Gesundheit, Impfungen
    Besondere Impfungen sind nicht erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt als sinnvollen Impfschutz die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A.
    Versicherungen
    Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wohnsitz Deutschland

    Die Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

    Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen vor Buchung zu. (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Travelsecure

    Wohnsitz Österreich (Belgien,Luxemburg,Italien)

    Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung (inkl. Reiseabbruch) der Ergo Reiseversicherung (Reisepreise von 3000 bis 20.000 Euro).

    Tarif mit Selbstbeteiligung jedes Alter = 3% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 64 Jahre = 5 % des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 65 Jahre = 7 % des Reisepreises
    Versicherungsbedingungen & Produktionformationsblatt Ergo

    Jahresversicherung RRV Deutschland +Österreich

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt TAS

    Wohnsitz Schweiz

    Die Tarife in der Schweiz sind geringer als die Tarife für Schweizer bei einer deutschen Versicherung. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskranken -(Heilungskosten)Versicherung und Reiserücktrittskosten (Annulierungs-)Versicherung in der Schweiz.


    Weitere Infos & Fragen

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen vorab die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung/en zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.)
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